Angst zu haben, ist völlig normal. Jeder Mensch kennt Angst. Sie gehört zu unserem Alltag, dient als inneres Alarmsystem und schützt uns davor, unsere gesunden Grenzen zu überschreiten. In stressigen Situationen kann Angst uns wacher machen und dafür sorgen, dass wir kurzfristig sogar leistungsfähiger sind, etwa vor Prüfungen.
Problematisch wird es, wenn dieses Alarmsystem nicht mehr zur Ruhe kommt. Wenn Nervosität, Herzklopfen, innere Unruhe, Grübeln, Konzentrationsschwierigkeiten oder Schlafstörungen zum Dauerzustand werden, entsteht schädlicher Stress, der den Alltag und die Lern‑ oder Arbeitssituation blockieren kann. Vielleicht merken Sie, dass Sie sich ständig Sorgen machen, um etwas oder jemanden, und dass dies sogar anderen auffällt. Dann hat die Angst begonnen, ein ungesundes Ausmass anzunehmen.
Die gute Nachricht: Sie können lernen, damit umzugehen. Ein zentraler Schlüssel ist Selbstregulation – also die Fähigkeit, eigene Gedanken, Gefühle und körperliche Reaktionen so zu steuern, dass Sie trotz Belastung handlungsfähig bleiben. Schritt für Schritt lässt sich diese Fähigkeit aufbauen und stärken.







