Ein klar strukturiertes System aufbauen und dabei bleiben - das ist die Basis meines Lerncoachings. Gemeinsam schaffen wir Ordnung für ein neues Lernen.

Lerncoaching ist eine Kombination von Leistungen rund um effizientes und erfolgreiches Lernen. Gerade in der Adoleszenz sind Anerkennung und Akzeptanz wichtig – speziell von Seiten der Eltern. Aber auch eine klare Struktur sowie eindeutig definierte Grenzen spielen eine wichtige Rolle, da sie dem Kind Orientierung und Halt bieten. In der Phase, in der Kinder ihre eigene Stellung und Position suchen und aufbauen, werden sowohl sie als auch ihre Eltern stark gefordert.

Als Lerncoach schaffe ich gemeinsam mit dem Lernenden klare Linien und effizient definierte Strukturen – kurz gesagt: ein gut organisiertes System – und unterstütze dabei, diese einzuhalten. Verständliche und leicht umsetzbare Fördertipps bilden eine zusätzliche Hilfe. Eine wertvolle Hilfestellung und Begleitung gerade in der Zeit, in der sich die Weichen für das weitere Leben stellen – sowohl als Unterstützung im Rahmen der schulischen Ausbildung als auch im Bereich der Lehrlingsbetreuung sinnvoll.

Wir arbeiten gemeinsam an folgenden Themen:

Eigene Strukturen kennenlernen

Zu Beginn ist es wichtig, einen Überblick über die eigenen Strukturen zu erhalten, damit wir diese gemeinsam neu und effizient ordnen können.

Entwickeln von Lernstrategien

Eine gute Strategie ist der halbe Erfolg.

Trainieren der Motivation

Vom „ich will nicht“ zum „wann darf ich wieder“ ist der Weg kürzer, als manche denken. Mit neuem Schwung haben Sie mehr Freude an Ihren Tätigkeiten und Sie geniessen eine Gelassenheit, die Sie nicht mehr missen möchten.

Übungen für die Konzentration

Unsere Konzentrationsfähigkeit steht in Verbindung mit unserem Verhalten in sämtlichen Lebensbereichen:
• der Ernährung
• unseren sozialen Beziehungen
• dem Schlaf
• der körperlichen Bewegung
• auch die immer hartnäckiger werdenden Ablenkungen und insbesondere Stress spielen eine grosse Rolle

In unserer gemeinsamen Arbeit lernen Sie (wieder), Ihre Energie und Gedanken zu fokussieren. Eine wichtige Fähigkeit, die nicht nur das Lernen, sondern auch den Alltag erleichtert.

Prüfungsängste lindern

Die Prüfungsangst baut sich äquivalent mit dem Prüfungsdruck und der Angst vor Versagen auf. Die Konsequenz ist ein Abbau der Konzentrationsfähigkeit und somit eine höhere Wahrscheinlichkeit, die Prüfung nicht zu schaffen. Wenn der Lernende eine intensive Prüfungsvorbereitung durchgeführt hat, sinkt normalerweise die Angst vor dem Versagen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten steigt. So kann die Prüfungsangst wirksam besiegt werden.

Die Prüfungsangst kann sich während der Lernphase in verschiedenen Formen äußern. Der Lernende kann Angst vor der umfangreichen Lernmasse oder einem zu geringen Zeitfenster haben. Mit einem gerüttelt Mass an Motivation ist diese Art von Prüfungsangst durchaus bewältigbar. Eine andere Art der Prüfungsangst ist die Angst vor den Ergebnissen. Eventuell entsprechen diese nicht der eigenen Erwartung oder sind unzureichend für den gewünschten weiteren Weg. Dadurch baut sich auch im Nachhinein noch zusätzlicher Druck für den Prüfling auf und könnte die Prüfung negativ beeinflussen.

Ursachen der Prüfungsangst

Die Entstehung der Prüfungsangst ist ein komplizierter Prozess, vergleichbar mit der Entstehung des Stressgefühls. Diese Art des Drucks und der Angst eine angelernte Situation, die abhängig von früheren Erfahrungen und dem einwirkenden Umfeld sind.
Unterschiedliche Faktoren bestimmen die Stärke der Reaktion auf Stress mit Prüfungsangst. Bei jungen Lernenden sind die einflussreichsten Aspekte die Beziehung zu den Eltern sowie deren Verhaltensweise. Erfährt der Lernende schon in frühen Jahren Ablehnung bei schlechten Noten oder Misserfolgen, prägt sich diese Erfahrung ein. Das Gefühl der Prüfungsangst kann auch übernommen sein. Erlebt der Lernende in der Kindheit bei den Eltern in bestimmten Situationen Prüfungsangst, überträgt sich dieser Prozess mit grosser Wahrscheinlichkeit auf das Kind.
Aber nicht nur das familiäre Umfeld, sondern auch der gesellschaftliche Druck spielen bei der Thematik Prüfungsangst eine grosse Rolle. Um die Gesellschaft zufriedenzustellen, muss heutzutage möglichst viel möglichst früh erreicht werden. Natürlich ist die Art und Stärke der Prüfungsangst bei jedem Menschen anders, denn die individuelle Persönlichkeit ist dabei äusserst relevant. Daher ist es wichtig, einen Weg zu finden, die Prüfungsangst effektiv zu bekämpfen oder so weit unter Kontrolle zu bringen, dass sie nicht zu negativen Konsequenzen in der Prüfung führt.

Der Umgang mit der Prüfungsangst

Um der Prüfungsangst entgegenzuwirken, ist das stärkste Heilmittel das intensive Lernen und eine ausreichende Vorbereitung auf den Prüfungstermin. Das Gefühl, alle wichtigen und relevanten Lerninhalte zu kennen und anwenden zu können, verleiht Selbstvertrauen und Sicherheit. Ebenso wirksam ist es, eine Struktur sowie einen Lernplan zu erstellen und mit einem passenden Zeitplan zu verknüpfen. So wird die Masse der Lerninhalte übersichtlicher und erscheint leichter zu bewältigen.
Um gegen Prüfungsangst konsequent anzukämpfen, muss zunächst an der eigenen Einstellung gearbeitet werden. Vor allem sollten Sie sich darauf konzentrieren, was Sie schon gelernt und welches Ziel Sie schon erreicht haben. Um effizienter zu lernen, muss auch dem Unterbewusstsein das Gefühl des Zwanges und des Drucks genommen und so die Prüfungsangst Stück für Stück abgebaut werden.
Es ist wichtig, gut vorbereitet und entspannt in die Prüfung zu gehen sowie sich mit realistischen Erwartungen auseinandersetzen, damit die Prüfungsangst überwältigt und das gewünschte Ergebnis erzielen werden kann.

"Intelligenz ist die zusammengesetzte oder globale Fähigkeit, zielgerichtet zu handeln, rationell zu denken und sich wirkungsvoll mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen."

David Wechsler
*1896 † 1981
amerikanischer Psychologe